Inhalt anspringen

Rundum nachhaltig.

Rückblick.

Vorgängerin der „Rundum nachhaltig“ ist die „Rundum fair“, eine Veranstaltung, die über Jahre hinweg während der „Fairen Woche“ in Bonn über die vielen Aspekte des fairen Handels informierte, und sich dann 2020 mit dem Agrikulturfestival zur „Rundum nachhaltig“ vereinte.

Wie alles begann

Das erste Mal war es im September 2014 soweit: Auf dem Bonner Münsterplatz startete bei strahlendem Sonnenschein die erste „Rundum fair“. Rund 600 Besucher*innen erwartete ein kostenloses Frühstück mit vielen fair gehandelten und auch regionalen Bio-Produkten. Diverse Bonner Initiativen rund um den Fairen Handel und Nachhaltigkeit stellten sich an Infoständen und in Interviews mit ihrem Engagement vor – Höhepunkt der „Rundum fair“ war eine Modenschau mit schicker öko-fairer Kleidung verschiedener Bonner Modelabels und Modegeschäfte.

In diesem und den Folgejahren hatte jeweils ein breites Bündnis von Bonner Initiativen und Vereinen im Spätsommer zu der Veranstaltung unter freiem Himmel geladen: die Frauenrechtsorganisatin Femnet war dabei wie auch die Verbraucherzentrale Bonn, der Weltladen Bonn, das katholische Stadtdekanat Bonn, das Lokale Agenda-Büro, die Steuerungsgruppe Fair Trade Town Bonn, die Greenwalker, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis, das Bonner Netzwerk für Entwicklung, die terre des homme-Gruppe Bonn und viele mehr. Alle Engagierte einte der Wunsch, dem Fairen Handel mehr Geltung zu verleihen und mehr Menschen von den Vorteilen zu überzeugen. Denn Fairer Handel punktet nicht nur mit fairen Preisen und guten Arbeitsbedingungen, sondern auch mit Qualität, Geschmack und Stil.

„Rundum fair“ und das erste „Agrikultur-Festival“

Im September 2019 dann fand am gleichen Tag am gleichen Ort direkt im Anschluss an die „Rundum fair“ das erste Agrikultur-Festival statt unter dem Motto „Wir feiern gutes Essen – vom Acker über den Teller bis zum Kompost“.

Stadt.Land.Markt e.V., Regionalwert AG Rheinland, der Wissenschaftsladen Bonn und die Bio-Stadt Bonn boten einen bunten Mix an Informationen, Mitmach-Aktionen, Essen und Getränke sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm an. Das Agrikultur-Festival war zugleich Teil der bundesweiten Initiative „Tag der Regionen“: Im Aktionszeitraum von Ende September bis Mitte Oktober 2019 zeigten Hunderte Engagierte bei Events, wie sich regionale Wirtschaftskreisläufe erhalten lassen.

Am Bonner Festivaltag stellten sich an mehr als 30 Ständen Initiativen und Institutionen aus der Region vor, die sich für gesundes, ökologisches, klimafreundliches, regionales und fair produziertes Essen und gegen Lebensmittelverschwendung und Plastikmüll engagieren, so unter anderem Slow Food Bonn, Foodsharing, Zero Waste Bonn, „bonnorange“ und viele weitere. Sie alle gaben praktische Tipps und luden zum Probieren, Diskutieren und Mitmachen ein. Musikalische Beiträge auf der Bühne ergänzten das Programm.

Bonn - Rundum nachhaltig

Nach dieser ersten Zusammenarbeit zwischen der „Rundum fair“ und dem Agrikulturfestival fusionierten beide Veranstaltungen 2020 unter einem neuen Titel: „Bonn – Rundum nachhaltig“.

Coronabedingt musste von einer Präsenzveranstaltung auf dem Bonner Münsterplatz Abstand genommen werden – so fand die erste „Bonn – Rundum nachhaltig“ im Zeitraum vom 11. bis 16. September 2020 ausschließlich digital statt. Auf dem  Programm: wie wir leben, wie wir einkaufen, wie wir essen.

An drei Tagen ging es um die Schwerpunktthemen regional & ökologisch, fair & bewusst, Stadt & Natur; zu jedem dieser Schwerpunkte gab es mehrere Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Mitmachaktionen. Beteiligt waren insgesamt mehr als 50 Bonner Organisationen, Läden und Initiativen, so unter anderem die Bonner Marktschwärmer, die SoLaWis aus Bonn und Alfter, Zero Waste, Kiss the Inuit, das Haus der Natur und viele mehr.

Das Programm wurde aufgezeichnet und kann auf dem  YouTube-Kanal (Öffnet in einem neuen Tab) von „Bonn - Rundum nachhaltig“ angesehen werden.


Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Wir verwenden auf der bonn.de ausschließlich technisch notwendige Cookies sowie zur statistischen Auswertung anonymisiert das Webanalysetool Matomo. Weitere Informationen und Hinweise zur Anpassung der Datenschutzeinstellungen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mehr erfahren ...